Kunstforum Lutherkirche

Foyer der LutherkircheSeit 1999 gibt es jetzt schon Kunst im Foyer der Lutherkirche.
Nachdem ein Jahr lang die Bilder von der Bilker Künstlerin Hannelore Busch im Foyer zu sehen waren, gab es vom Dezember 2000 an wechselnde Ausstellungen.
Erstmals wurde im Gemeindebrief 4/2000 auf Seite 17 und 1/2001 Seite 23 von den Ausstellungen berichtet.

ANSICHTSSACHE

9. Juli bis 21. August 2021
Mit ‚Ansichtssache’ stellen drei Künstler aus, die sich seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der ‚Freien Kunstakademie Rhein/Ruhr’ in Essen nicht aus den Augen verloren haben.

Bild von Rosemarie Braun
Rosemarie Braun, Ihre abstrakten Ölgemälde spiegeln Emotionen aus dem alltäglichen Leben wieder.
Bild von Gerlinde Dringenberg
Gerlinde Dringenberg arbeitet mit dem Thema Leben, Bewegung und Verwandlung, das sie am Motiv aus der Vegetation darstellt. Dabei kommen klare Formen und Farben zum Vorzug.
Bild von Ulrich Liedtke
Ulrich Liedtke geht Farben und Formen nach, die er in der lebendigen Natur vorfindet. Dabei hat er Freude daran, auch mal ungewöhnliche Sichtweisen zu formulieren.
Es ist Ansichts-Sache im wörtlichen Sinn, was auf den Leinwänden zu sehen ist – hervorgegangen aus der Sicht der Künstler auf Leben und Umwelt – eben auch Ansichtssache.

Farbenfroher Blumenzauber – wie gemalt

6. Juni bis 5. Juli 2021
… heißt die Bildergalerie von Christine Radtke-Schramm aus Meerbusch.
Bild von Christine Radtke-Schramm „Ein Strauß Gartenaurikel“Sie ist studierte Diplom-Kauffrau und hat ein Faible für die Acryl-Malerei. Seit 2012 nimmt sie regelmäßig professionellen Malunterricht. Der Name ihrer Bildergalerie drückt aus, worauf der Fokus ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt, nämlich auf der Darstellung der Farbigkeit und Schönheit von Blumen. Seit 2014 geht die Künstlerin bundesweit auf Ausstellungstour, hauptsächlich im Rahmen von „Kunst im Krankenhaus“ (vgl. auch www.blumen-bilder-meerbusch.de).
Bild von Christine Radtke-Schramm „Lotosblume“Die Kunst von Christine Radtke-Schramm möchte den Betrachter inspirieren, sich einmal einen anderen, einen bewussten Blick zu gönnen, um zu erkennen, dass Farben und die Schönheit der Natur einzigartige Kraftquellen sind. Wie heißt es zutreffend: ‚Schönheit nährt die Seele‘ oder ‚Die Schönheit ist die Spiritualität der Lebensfreude‘. Martin Luther war es ebenfalls ein Anliegen, die Schönheit der Schöpfung wahrzunehmen und damit die heilsame Schönheit Gottes zu erfahren.
Gehen Sie in dieser Ausstellung mit Ihren Augen aufmerksam spazieren und öffnen Sie Ihren Blick – Sie werden große Augen machen!


Marayle Küpper – Jona

18. April bis 25. Mai 2021
Marayle Küpper-Auge des Wals-Acryl auf LeinwandIch male und gestalte, seit ich denken kann. Meinen ersten Ölmalkasten habe ich mit 6 Jahren bekommen und seitdem nutze ich die Malerei, das Zeichnen und die Plastik, um mich auszudrücken. Dem Wasser, den Flüssen und dem Meer fühle ich mich eng verbunden. An der Ruhr geboren, am Rhein lebend folge ich diesen Gewässern, um dann die Meere zu erkunden.
Küpper-Kofferfischchen-Acryl auf LeinwandViele meiner Motive stammen daher auch aus diesem Themenkreis.
Ich kenne die Unterwasserwelt aus eigener Anschauung. Jeder Meeresbewohner hat für mich eine Haltung, eine typische Bewegung, ein Habitat, dass nur ihm zu eigen ist. Der Fisch zeigt seine Persönlichkeit, die Kontakt mit dem Betrachter aufnimmt. Ob er nun sich versteckt, keck aus dem Schwamm schaut oder vor sich hingleitet.
Küpper-Delfin-Acryl auf LeinwandAlles hier ist temporär und bedroht, wenig ist erkundet, dokumentiert und erforscht. Wir wissen nicht, was wir verlieren.
Es ist eine Ausstellung um das zentrale Bild Jonas. Nach der Passion folgt die Geschichte der Auferstehung, in dem ein Seeungeheuer oder Wal Jona in seinem Bauch an die tiefsten und entlegendsten Orte der Welt, des Meeres bringt. Diese Welt zeigt die Ausstellung: große und kleine Seeungeheuer, bekannte und unbekannte, Säuger, Kraken und Fische. Viele sind unbekannt, andere sind Medienstars, jedoch alle sind bedroht durch die Veränderungen, die im Meer ihr Habitat verändern.
Jonas-Blauwal-Acryl auf LeinwandSchauen Sie sich diese großen und kleinen Ungeheuer an. Sie sind zumeist groß auf Leinwand in Acryl gemalt. Sie zeigen immer einen Charakter, der mal interessiert den Betrachter beobachtet oder auch mal fragend „anglubscht“.




Kunstschaffende aus Duisburg

21. Februar bis 2.April 2021
Bild von Wilfried Weiß über Skulptur von Ingrid HandzlikBild von Wilfried WeißDer Künstler Wilfried Weiß setzt sich künstlerisch mit der Passion auseinander. Bei der Ausstellung werden dem Betrachter in Gips gestaltete Gesichter entgegenblicken, die ganz unterschiedliche Emotionen − von träumend, still, verletzlich bis leidend – widerspiegeln. Die Passion Christi ist ein zentraler Leitfaden in den Werken von Wilfried Weiß. Teilweise morbide und zerbrechlich muten die Arbeiten aus Stoff, Gips, Papier und Ölfarben an. Die Lutherkirche versteht der Künstler als einen idealen Ort, an dem ein stiller Dialog zwischen seinen Werken und den Besucher*innen stattfinden kann.
Bild von Ingrid HandslikDie Künstlerin Ingrid Handzlik ist Bildhauerin. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Materialien: Holz, Marmor, Speck- und Sandstein. Ihre Skulpturen lassen sich schwer zuordnen, denn was sie aus den Materialien herausarbeitet, ist sehr unterschiedlich: klar umrissene Gesichter, aber auch kaum greifbare Gebilde und unförmige Skulturen, manche Werke rau und manche so verspielt geschliffen, dass man sie am liebsten erspüren und erfassen möchte. Das Intuitive an ihrer Kunst ist überhaupt die große Stärke. Manche Figuren sieht sie schon im Stein, die nur noch herausgeholt werden müssen.

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung

Mehr Wort und Musik aus der Lutherkirche hier


Mixed-Media-Arbeiten von Marina Utzel

01. November 2020 bis 15. Februar 2021
Bild von Marina UtzelMarina Utzel, zuhause in Geseke im Kreis Soest, stellt in ihrer Debütausstellung erstmalig ihre Werke auf Leinwand, Papier und Yupo aus. Während es ihr in ihrer späten Kindheit und Jugend beim Malen wichtig war, Situationen und Gegenstände möglichst realistisch abzubilden, entwickelte sie während ihres Studiums eine ungeheure Faszination für das Abstrakte. Diese Faszination nimmt bis heute nicht ab – im Gegenteil.
Ihre Mixed-Media-Arbeiten, die die Künstlerin selbst als bewegt, ungestüm und impulsiv beschreibt, entstehen immer spontan und aus der Dynamik des Momentes heraus – ohne Skizze oder Plan und immer in einer Session. „Zu sehr würde es die markanten Stimmungen der Situation verwässern, würde ich das Arbeiten an einem Bild für mehrere Stunden unterbrechen. Die Werke spiegeln für mich immer die Emotionen des Augenblicks wieder. Wenn die Pinsel ausgewaschen sind und ich mein kleines Atelier abschließe, ist der Moment abgeschlossen. Der neue Moment am nächsten Tag oder ein paar Stunden später bekommt dann einen neuen, frischen Malgrund.“, so die Künstlerin.
Sie als Betrachter sind eingeladen, zu verweilen und Details sowie Verläufe mit den Augen zu erkunden. Schauen Sie sich um und lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Perspektiven auf Situationen und das Sein an sich.


Acrylmalerei von Gabriele Ley

28. August bis 30. Oktober 2020
Acrylmalerei von Gabriele LeyGabriele Ley, Jahrgang 1947, präsentiert ihre ausdrucksstarken Werke der Acrylmalerei. Aufgewachsen in Düsseldorf, wohnt sie seit 40 Jahren in Erkrath, ist verheiratet und hat eine Tochter. Der Malerei widmet sie sich seit 2009, von 2010 bis 2013 ließ sie sich bei einer freien Künstlerin in Düsseldorf in verschiedenen Arbeitstechniken ausbilden. Auf www.acryl-by-ley.de kann man vorab einen Eindruck ihrer Kunst erhalten.
Aus der anfangs noch unbestimmten Wahrnehmung eines Raumes wird der Blick durch das Bild eingefangen. Farbflächen, geometrische Strukturen oder kleinere Details/Collagen entwickeln ihre Wirkung auf den Betrachter. Die Sicht auf das Bild in seiner Gesamtheit, auf die Farb-Propotionen oder Einzelheiten führt zur gedanklichen Beschäftigung mit der Malerei. Aus der individuellen Betrachtung ergibt sich die – von der Künstlerin erwünschte – persönliche Interpretation.


Inspirationen und Sichtweiten – Inge Appelgren

12. Juni bis Mitte August 2020
Inge Appelgren-Inspirationen und SichtweitenMein Name ist Inge Appelgren und ich bin Künstlerin. Geboren wurde ich in Kiel. Seit 30 Jahren lebe ich in NRW, davon 12 Jahre in Düsseldorf.
Mit der Malerei begann ich 2004. Ich besuchte Kurse, Workshops und Seminare bei angesehenen Künstlern. Später fing ich an, mit vielen Materialien wie Strukturpaste, Rost, Papier u.v.m. zu experimentieren.
Da ich ein sehr positives Feedback bekam, stellte ich 2007 das erste Mal meine Arbeiten mit großen Erfolg aus.
Ein Bild zu malen, ist immer ein emotionaler Prozess. Malen ist erschöpfend und energieaufladend zugleich. Manchmal zweifele ich, jemals wieder ein Bild fertig stellen zu können, doch dann fließt die Kreativität plötzlich wieder und Zeit und Raum sind Nebensache.
Meine Bilder haben keine Titel. Wer in meinen Bildern mehr sieht als nur das Objekt, der begibt sich in seine eigene innere Welt.
Das macht meiner Meinung nach den besonderen Wert der Malerei aus. Sie verführt den Betrachter.


A not so perfect circle – Ein nicht so perfekter Kreis

31. Januar bis 15. April 2020
Bild von Sebastian Freitag „Ein nicht so perfekter Kreis“ - Ein mit dem Zirkel überprüftes Viereck… so lautet der Titel von diesem Foto von Sebastian Freitag.
Er ist Fotograf, Künstler, Blogger und Autor aus Hilden. Geboren wurde Sebastian Freitag 1976 in Düsseldorf.
Er schreibt: „Fotografie ist allgegenwärtig, sie ist für mich Ausdrucksmittel, Trost und Stütze.“ Seit dem 365-Tage-Projekt im Jahr 2014 ist die Fotografie sein täglicher Begleiter. Er setzt sich mit seiner Gemütslage, seiner Geschichte und Umgebung auseinander.
Die eigenwilligen und ungewöhnlichen Bildarrangements fallen auf, sie manifestieren sich in einer wilden Mischung aus Eigenwilligkeit, Kreativität, Technik und Mut. Seine Quellen sind derart vielschichtig und tief, so dass er sie kaum benennen kann. Die Dinge, die er für seine Bilder benutzt, findet er auch auf Trödelmärkten oder Müllkippen. Aber auch Alltägliches wie Puzzleteile oder Nägel lädt er mit Bedeutung auf für seine Bilder, die oftmals autobiographischen Charakter haben.


Stadtgespräche – Sonja Zeltner-Müller

25. Oktober 2019 bis 12 Januar 2020
Frau Zeltner-Müller präsentiert ein Bild ihrer AusstellungUnter dem Motto „Stadtgespräche“ zeigt die Künstlerin Sonja Zeltner-Müller kraftvolle, farbintensive Ölbilder. Die meisten davon zeigen mit zeichnerischem Strich expressiv angedeutete Menschen oder Menschengruppen, im Cafe oder im Gespräch auf der Straße.
Lebensfreude, das ist die EINE Ausprägung.
Doch auch die seit der Jahreswende 2016 merklich veränderte Stimmung in den Städten und in Menschenmengen greift Sonja Zeltner-Müller in ihren neuen Motiven auf:
Verunsicherung, Rückzug, das Vermeiden direkter Blicke, nicht neugierig erscheinen wollen, keine Aufmerksamkeit erregen. Das ist die andere Ausprägung.
Stadtgespräche - Sonja Zeltner-MüllerEntsprechend wählt die Künstlerin eine rauh wirkende Öl-Mischtechnik, verbunden mit einer sehr reduzierten Körper-Darstellung. Der Mensch, der in der Menge verschwimmt, ist als Individuum nicht mehr fassbar. — Oder doch?
Das, was man sich im Alltag häufig selbst verbietet – das genaue Hinschauen, den 2. Blick – hier ist er ausdrücklich gewünscht.
Denn auch in diesen Bildern verrät der schnelle Strich Charakter, Verbindungen und Zusammenhänge.


Künstlerkanal – Stadtgespräche

Der Videojournalist Horst Goetze vom Künstlerkanal im Foyer der LutherkircheJetzt hat der Videojournalist Horst Goetze durch den Kontakt von Frau Sonja Zeltner-Müller im Rahmen der Vernissage „Stadtgespräche“ am 25. Oktober das „Kunstforum Lutherkirche“ besucht. Er hat ein Video für den Künstlerkanal gedreht, in dem Ralf Breitkreutz an die Anfänge des Kunstforums erinnert und das Konzept erläutert.


… gleich einem gleitenden Gemälde …
… wie ein bewegter Raum …Rainer Maria Rilke

8. September bis 11. Oktober 2019
raue See - Bild von Karin VogesRainer Maria Rilke beschreibt in der Überschrift in seinem Gedicht „Un cygne“ den Schwan, wie er auf dem Wasser heran kommt, sich in seinem Spiegeln verdoppelt und ein „zitterndes Abbild von Glück und Zweifel“ versinnbildlicht. Karin Voges nimmt in ihren Bildern diese poetische Thematik auf und variiert sie auf verschiedenste Weise.


Imaginäre Farblandschaften – Sylvia Evans

12. Juli bis 1. September 2019
Imaginäre Farblandschaften von Sylvia EvansSylvia EvansIn der Natur schafft Licht die Farbe, im Bild schafft Farbe das Licht (Hans Hofmann)
Ich bin, also male ich! Meine Bilder sind eine Einladung in die Welt der Farben. Impressionen aus der Natur. Erstellt im Moment. Genossen im Moment der Erschaffung ohne Gedanken an das Ergebnis! Mich mit dem Hier und Jetzt zu verbinden und meiner inneren Energie und Vorstellungskraft Ausdruck zu Verleihen. Fließend und organisch wachsend. Malen ist für mich ein Weg, meine Emotionen, Ideen, Vorstellungskraft, sowie meine Verbindung zur Welt und zu mir selbst zu erforschen. M E H R


Gemeindeausstellung – „Sehnsuchtsorte“

22. Mai – 04. Juli 2019
Bild aus der AusstellungUnsere Kirche ist ein wunderbarer Ort der Begegnung und der Kunst.
An unserer Gemeindeausstellung mit dem Titel „Sehnsuchtsorte“ haben sich viele unterschiedliche Gruppen mit einem breiten Spektrum an tollen Ideen beteiligt.


EDITH STEIN, Frauen über eine Frau

15. März bis 30. April 2019
Fotoplastik von Sigrid van Sierenberg über Edith SteinWir sind eine polnisch-deutsche Künstlerinnengruppe, bestehend aus fünf polnischen und zwei deutschen Künstlerinnen: Jolanta Golenia-Mikusz, Aleksandra Herbowska-Matera, Mauga Houba-Hausherr, Irena Zejmo, Gudrun Schuster und Sigrid van Sierenberg. Jola Wolters (Gesang) ist leider verhindert.
Herr Stanislaw Kowalczyk – Museumsdirektor im Museum in Opole und Künstler – ist der Kurator, der das Projekt EDITH STEIN, Frauen über eine Frau – zum Andenken an die Philosophin und Frauenrechtlerin Edith Stein als Wanderausstellung konzipiert hat.
Nachdem wir dreimal mit Erfolg in Polen (Lubiniec, Opole und Breslau) ausgestellt hatten, zeigen wir jetzt dreimal in Deutschland unsere Werke. Wir präsentieren Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Poesie und Gesang.
Es ist uns ein großes Anliegen, mit unserer Wanderausstellung wie in Polen so auch in Deutschland zur deutsch-polnischen Freundschaft durch persönliche, aber auch öffentliche Kontakte beizutragen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass unser erster Ausstellungsort in Deutschland die Lutherkirche in Düsseldorf ist.


Lebensspuren

18. November 2018 bis 10. März 2019
Die Künstlerin Heidi Oehme-Rehm präsentiert ihre Werke in unserer Gemeinde zum zweiten Mal nach einer Ausstellung in der Bruderkirche im Jahr 2006. Seit dieser Zeit wächst auch ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinde, in der sie sich vielfältig ehrenamtlich engagiert. Die Acrylbilder, ihre Lebensspuren, symbolisieren eine Momentaufnahme des Seins, das Leben im Hier und Jetzt.
Die Künstlerin gibt ein vollendetes Bild zum Verstehen, zur Interpretation frei, so dass der Betrachter in seiner ganz individuellen Lebenssituation das Bild persönlich wahrnimmt und ohne viel Wissen eine direkte Verbindung eingehen, sich ganz einlassen, gar in das Bild hinein träumen kann.
Für die Künstlerin ist der mentale Dialog zwischen dem Betrachter und ihrem Bild das Schönste, sie möchte tiefere Schichten des Seins ansprechen. Sie versteht ihre Fähigkeit als gegeben aus einem Angekoppeltsein an eine kosmische, allumfassende Energie. Ihr Schaffen entspringt einer Offenheit für Erlebtes, Empfundenes, Gedachtes, für das, was ist.



Farbenfrohe Lichtblicke

29. Juni bis 31. August 2018
BaumPetra Hommel, 50 Jahre alt, verheiratet, eine erwachsene Tochter. Ich habe 27 Jahre als Krankenschwester gearbeitet. In einer Rehamaßnahme kam ich 2013 zur Acrylmalerei. Um frei von traurigen Gefühlen zu werden, begebe ich mich in mein nun schon vorhandenes Atelier und bin kreativ im Gestalten meiner Bilder. In der Findungsphase malte ich Stillleben, geographische Arbeiten mittels Schablonentechnik, mit Bauschaum und mit Kordel. Abstrakte Bilder liegen mir am Besten und machen mir grosse Freude, sie zu gestalten.
StrandAuch sind Bilder mit Sand, Muscheln und Steinen von mir gestaltet und verschenkt worden. Da ich aus Stralsund von der Ostsee komme, sammle ich immer noch Strandgut und integriere dies in meine Bilder. 20% vom Erlös meiner Bilder spende ich an das Kinderhospiz Regenbogenhaus in Düsseldorf.


S (CH) I C H T U N G E N

13. April bis 19. Mai 2018
Bild von Karin Voges „SCHICHTUNGEN/SCHICHTUNGEN“Karin Voges studierte Musik und Kunst an der Fachhochschule Gießen. Neben der Musik war parallel die Auseinandersetzung mit der bildnerischen Aussagekraft immer bedeutsam. Der Wechsel zwischen den Disziplinen wird im Prozess sichtbar. Ähnlich wie in der Musik gibt es ein Thema, einen Gegenspieler, eine Auseinandersetzung, eine Veränderung. Das drückt sich in den Bildschichten aus, die im Prozess zu einer Verdichtung, ähnlich der japanischen Tuschezeichnung, führen. Dabei eigenen Impulsen zu folgen und zu ver- trauen und sich immer wieder frei zu machen von äußeren und inneren Erwartungshaltungen, führt zu Freiräumen, in denen Neues entstehen kann.


Querschnitt

26. Januar bis 30. März 2018
Bild von Gabriele LiffersGabriele Liffers studierte an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln und als Gasthörer an der Universität der Künste in Berlin. Ihr Studienschwerpunkt war die Druckgrafik – Radierung und Steinlithographie.
Nach dem Studium widmete sie sich vermehrt der Malerei und dem plastischen Gestalten. Im Rahmen des Kulturaustausches war sie zweimal in Israel (En Hod), wo u.a. mehrere Skulpturen aus selbst eingeschlemmter Erde entstanden, die später in Bronze gegossen wurden.
Figurative Formen, meist dezente Farben und überraschende Raumvorstellungen sind Kennzeichen ihrer malerischen Werke.
Viele ihrer Arbeiten lassen sich zu Werkgruppen zusammenfassen, wobei Leinwand, Pappe, Acryl und Gips ihre bevorzugten Materialien sind. Die gezielte Stilisierung von Geschehenem und Erlebten sowie die ästhetische Umsetzung von ernsthafter Thematik machen die Ausdruckskraft ihrer Kunst aus.
Ihre Arbeiten wurden im In- und Ausland – Dänemark, Israel, Schweden, Frankreich – gezeigt.
Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin.


Nikolaus Sievers

17. November 2017 bis 11 Januar 2018
Bild von Nikolaus Sievers„Nikolaus Sievers sieht seine Bilder mit den Augen des Bildhauers als Reliefs. Die Farbe wird mit Spachtel und Pinsel auf die Fläche modelliert.“ (Herbert Slevogt, 2008)
Das Motiv seiner Arbeiten ist das Konstruktive, die Symmetrie, die Asymmetrie, das Gebaute, die Vertikale und die Horizontale, das Zentrische und das Konzentrische.
Diese Art der künstlerischen Arbeit nennt die Kunstgeschichte ‚konkret‘. Ziel dieser Kunst ist die Erforschung von Farbe, Material und Form auf der Fläche und im Raum.
Nikolaus Sievers arbeitet mit Ölfarbe auf Papier auf Leinwand, setzt die Farben übereinander, nimmt die Farbe wieder weg, trägt Farbe wieder an, arbeitet Strukturen heraus.
Er lebt und arbeitet in Düsseldorf, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Prof. Manfred Sieler. In zahlreichen Ausstellungen waren und sind seine Bilder zu sehen.


„Rimbaud“

25. August bis 10. Oktober 2017
Bild von Renate Hoffmann-Korth „Rimbaud“Renate Hoffmann-Korth studierte Malerei und Philosophie in Berlin (Universität der Künste, Freie Universität) und an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf/Neuss.
Ihre künstlerischen Arbeiten fanden Anerkennung im In- und Ausland, dort z.B. in Utrecht („Annäherungen an Eichendorff“, 1988), Paris und Klagenfurt („Musil-Bilder und Zeichnungen“ 1993), New York („Doublehand-Dialogue Painting“, 1997), Seoul („Han-Fluss-Rhein“, 2003), Gent („Waves“, 2016). In ihren Projekten arbeitet sie live im Dialog mit Partner/Innen aus den Bereichen Sprache, Poesie, Theater, Musik und Tanz. Dabei zeichnet und malt sie bevorzugt beidhändig in ihrer Art des Mitschwingens auf dem Papier. Sie nennt dies Seismographische Malerei, konsequent angewandt im Rahmen einer Performance mit der Schauspielerin Christine Sohn zu Arthur Rimbauds „Eine Zeit in der Hölle“ im Theater an der Ruhr.
Im Foyer der Lutherkirche wird Renate Hoffmann-Korth im Geiste Rimbauds in der Gestimmtheit seines Werkes frühe und aktuelle Arbeiten vorstellen.


Findungen

28. April bis 10 Juni 2017
Bild von Felicitas Lensing-Hebben „Findungen“Felicitas Lensing-Hebben wurde 1951 als 14. Kind auf einem Gutshof am Niederrhein geboren. Nach persönlicher Neuorientierung studierte sie an der Hochschule Niederrhein Design und lebt seit mehr als 25 Jahren als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Düsseldorf. Ihren Werkprozess beschreibt sie mit den Begriffen Intuition – Idee – Findung.
Diese können auf die unterschiedlichste Weise Gestalt annehmen. Als Plastiken aus TonErde vom Handschmeichler bis zur Überlebensgröße. Als Bildwerke auf Leinen, Holz, Papier oder Maulbeerbaumrinde, auf die Gips, Öl, Acryl oder reine Pigmente mit Pinsel, Feder, Rakel oder selbstgeformten Druckstöcken aus Ton aufgetragen werden.
Alle Arbeiten sind von der weniger konzeptuellen, stark von Eingebung geleiteten Schaffensweise geprägt. Lensing-Hebben folgt insoweit Picasso in seinem Credo: Ich suche nicht, ich finde. Thematisch steht der Mensch im Mittelpunkt. Lensing-Hebben beobachtet den Weg des Lebens und die innere Haltung des Menschen.
Für ihre Ausstellung im Foyer der Lutherkirche hat sie eine Folge ganz neuer Arbeiten geschaffen und zeigt diese neben Werken aus den letzten 5 Jahren.


„es riecht kreatürlich“

17. Februar bis 24. April 2017
Bild von Christa von Seckendorff „es riecht kreatürlich“Die 1970 in Düsseldorf geborene und in Essen an der Folkwangschule studierte Künstlerin Christa von Seckendorff widmet sich seit über 25 Jahren dem Menschen, seiner Körperlichkeit und seinem Wesen.
Alltags-Fundstücke verbindet sie mit selbst geschaffenen Kleinplastiken aus Ton. Bearbeitet und erweitert am Rechner werden diese Gebilde zu neuen Daseinsformen. Haare, Schrift und Zeichnung fügen sich gleichsam gespensterhaft zu einer poetischen Bilderwelt. Christa von Seckendorffs Kunst ist eine Melange aus Analogem und Digitalem. Ihre großformatigen Pigmentdrucke, in Schwarz-, Weiß- und Grautönen gehalten, entfalten eine extreme psychologische Tiefenwirkung. Sie entführen den Betrachter in eine Sphäre zwischen Mikro- und Makrokosmos, zwischen Abstraktion und Greifbarem, provozieren Annahme und Ablehnung zugleich.
Im Foyer der Lutherkirche präsentiert sie ihre aktuellen sowie die in den letzten 2 Jahren entstandenen Arbeiten.


Licht und Schatten

18. November 2016 bis 15. Januar 2017
Bild von Ulrike Redlich-Kocks „Licht und Schatten“Im Kirchenjahr zwischen Totensonntag und Geburt
Die Künstlerin Ulrike Redlich-Kocks fächert in ihren Arbeiten ein ebenso vielfältiges wie vielschichtiges Spektrum auf um das lebensspendende Licht und somit ebenso den Schatten.
Licht als Lebensquell macht sichtbar, wird ausgedrückt in kräftigen, leuchtenden, sprudelnden Farben und dynamischen Formen.
Schatten wird ebenso metaphorisch interpretiert zwischen Bedrohung, Geborgenheit, Erstarrung in gedämpften, grau-blau-schwarzen Farben.
„Das Höhlengleichnis“ symbolisiert die Situation des Menschen im Dazwischen.
„Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Licht“ und damit zwangsläufig auch „Schatten“ beschäftigt mich seit vielen Jahren“, so Redlich-Kocks und präsentiert ein Kaleidoskop unterschiedlicher Herangehensweisen.
Die hier gezeigten Werken sind Arbeiten in Acryl, Pigmenten, teils in Mischtechnik auf Leinwand.


Ergreifende Atmosphären

7. Oktober bis 13. November 2016
Bild von Bernard Langerock „Ergreifende Atmosphären“Die Ausstellung „Ergreifende Atmosphären“ zeigt Situationen höchster Identifikation des Fotografen Bernard Langerock mit der Gegenwart. Ergreifend ist eine Atmosphäre, wenn sie leiblich von etwas in deren Bann gerät und in Versuchung ist, sich danach zu richten. Bernard Langerock arbeitet mit diesen Situationen und mit dem Betrachter. Er weckt Assoziationen, Erinnerungen, zeigt Spuren, schafft Irritationen und Illusionen. Im Kopf des Betrachters entstehen neue Erinnerungen, neue Verknüpfungen und neue Identifikationen. Es ist eine Art Koagieren von Wahrnehmenden und Wahrgenommenen durch die Wahrnehmung von Botschaften.
Bernard Langerock studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Weitere Informationen unter www.langerock-fotografien.de.


Von jetzt an

18. August bis 26. September 2016
Diese Worte markieren sowohl einen Abschluss als auch einen Anfang in zeitlichen Entwicklungen, und damit eine Änderung, von der wir zwar immer hoffen, dass sie Gutes bringt, was aber im jeweiligen Moment zunächst ungewiss ist. Auf jeden Fall gibt es einen Richtungswechsel, einen neuen Ansatz, das Öffnen eines neuen Zeitfensters mit ungewohnten, ungekannten Aktivitäten. Jetzt ist der Moment, in dem wir uns gerade befinden, und von dem an ein Aufbruch stattfindet.
Die in Düsseldorf lebenden Künstler Petra Dreier, Michael Hanousek, Lena Kuntze, Adolphe Lechtenberg, Elisabeth Luchesi und Uwe Piel stellen ihre bildnerischen Gedanken und Formulierungen dazu im Kunstforum Lutherkirche aus.
Lena Kuntze:
Weltbildungen und deren Abbilder beschäftigen mich.
Da liegt die Form der Sphäre natürlich nah,_ „… eine unendliche Kugel, deren Mittelpunkt überall, deren Umkreis nirgend ist.“ (Pascal)
Aber es entstehen auch Werke, die sich ständig im Vexierpunkt von nah und fern bewegen, wo Makro- und Mikrokosmos nicht voneinander zu unterscheiden sind.
Adolphe Lechtenberg:
Ich konzentriere meine Malerei und Zeichnungen auf deren grundlegende Elemente Linie, Fläche und Farbe. Fläche und Linie bilden auf ambivalente Weise sowohl Kontraste als auch Dialoge.
Formen werden durch die Farben bestimmt, und diese wiederum erzeugen Bewegung, in verschiedene Richtungen auf der Bildfläche und in den Raum hinein. Die Farbe erweitert durch ihre Intensität die eigentliche Bildgrenze in den Raum hinein.
Elisabeth Luchesi:
Im Laufe der letzten Jahre bin ich oft ohne spezielle „Absicht“_am Rheinufer spazieren gegangen und habe dabei die unterschiedlichsten Szenerien beobachten können. Neben den natürlichen Veränderungen von Wetter-, Wasser- und Lichtverhältnissen ist dort auch sonst fast alles in Bewegung – die Schiffe auf dem Strom, die Menschen und die Tiere (vornehmlich Schafe, Vögel, Hunde). Jedes Mal ergreift mich ein „Jetzt“, wenn ich dorthin gehe.
Dr. Dirk Tölke über Petra Dreier & Michael Hanousek:
Sie finden eine herausfordernde Art der Malweise, die in keine der üblichen Kategorien passt. Es ist weder Landschaft, noch Bühne, d.h. kein Tiefenraumarrangement, noch ist es nur abstraktes Formspiel, auch nicht phantastisch und erzählerisch. Es bildet einen eigentümlich trudelnden Raum, in dem die Elemente zu schweben oder zu driften scheinen. Es geht darum, Bilder zu schaffen, die neu sind, etwas von der gegenwärtigen Zeitstimmung zu transportieren und die Spannungsgeladenheit zu nutzen, die eine Paarbeziehung aufrecht erhält.
Uwe Piel:
Bei meinen Arbeiten geht es vor allem um die Formwerdung aus einem Tun mit Gegenständen, Farben und Materialien, in der aktuelle, persönliche und überpersönliche Themen eine Rolle spielen.
Voller Misstrauen dem schönen Schein gegenüber im Entstehen des Bildes oder Objektes kann ich dann nicht anders, als dieses Ergebnis zu zerstören oder zu übermalen. Das kann über eine längere Zeit immer wieder passieren, bis ein Bild entsteht, oft fern der ursprünglichen Intention, aber nahedem, was sich aus einer weiten Ferne als ein wahrer Schein vielleicht schon zeigt.


Warum ist es am Rhein so schön?

15. April bis 14. Juni 2016
Bild von Elisabeth Luchesi „Warum ist es am Rhein so schön?“Die Malerin Elisabeth Luchesi ist seit Jahren eine begeisterte Rheingängerin und hat einen Bilderzyklus zusammengestellt, der auf ihren vielfältigen Impressionen und Beobachtungen basiert. Die zahlreichen Exkursionen waren nicht nur durch unterschiedliche Stimmungen geprägt, sondern auch von allerlei höchst subjektiven Phantasien begleitet, die sich danach beim Malen einstellten. Die Bildtafeln (Acryl/Lwd., 100 x 135 cm) laden zu einem imaginären Rhein-Spaziergang entlang Detailansichten, Mythos und Imagination ein.
Elisabeth Luchesi studierte Malerei an der Hochschule der Künste Berlin (Meisterschülerin von Prof. Marwan) und Ethnologie (MA) an der FU Berlin.


Weiß oder schwarz

4. März bis 13.April 2016
Bild von Karin Dörre „Weiß oder schwarz“Fluchtpunkt Europa – ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Flucht und Vertreibung als Folge von Krieg, Menschenrechtsverletzung, Klimawandel, Hunger. Verletzung, Leid, PASSION – Hoffnung auf ein besseres LEBEN.
Die Künstlerin Karin Dörre wendet sich von dem klassischen Schwarz-Weiß-Denken ab, beleuchtet das Thema aus der Sicht der Zivilbevölkerung, macht einen Zeitsprung in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts, als Europa vom Krieg betroffen war. In der großformatigen Werkserie „Hommage an Robert Capa“ macht sie sich die Augen von Robert Capa zu eigen und stellt verfremdet Verknüpfungen zu Menschen aus der heutigen Zeit dar.
Die Künstlerin arbeitet in einem Atelier in Düsseldorf, sie malt und zeichnet, befasst sich mit dem „Mensch in seinem Umfeld“, spannt den Bogen von Spuren in Natur und Landschaft bis hin zu zwischenmenschlichen Konflikten.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und einige Preise, u.a. der Kulturpreis Kreis Mettmann, sind das Ergebnis ihres künstlerischen Schaffens.


Konfrontation

15. Januar bis 1. März 2016
Bild von Ismet Polatli „Konfrontation“Mit dieser Ausstellung möchte Ismet Polatli die gesellschaftlichen Probleme sowie Flucht, Krieg und gestörte Persönlichkeit in seinen Bildern darstellen und benutzt hierzu die Malerei als Aussageform. Bei seinen Bildern benutzt Ismet Polatli ausschließlich Ölfarben. Er wendet verschiedene Maltechniken bei seinen Bildern an wie zum Beispiel Spachtel- und Pinseltechnik. So entstehen durch Aussparen, Übermalen und Abkratzen Oberflächen, die das Auge festhalten und beschäftigen.



Momentaufnahme

20. November 2015 bis 5. Januar 2016
Bild von Gepa Klinkmüller „Momentaufnahme“Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke von Gepa Klinkmüller zum Thema „Leben – zeitlos“: In seiner Vielfalt, seiner überschäumenden Lebensenergie, streift Natur und Mensch in Werden und Vergehen, in Geburt und Tod, Krieg und Frieden, Hoffnung und Enttäuschung, Religion und Wissenschaft.
Die Künstlerin verwendet alle Farben als Ausdrucksmittel: Wasser- oder Acrylfarben, Buntstifte oder Kreiden, Textilien und Erden so wie Abrisse farbiger Drucke und Zeitschriften in den Collagen.
Bild von Gepa Klinkmüller „Momentaufnahme“Ihre Werke regen zur Auseinandersetzung an mit der Frage: Was ist „Leben“? Ein sich ständig wandelnder, erneuernder und zerstörender Prozess, ein lebenswertes, einmaliges, kostbares „Geschenk“, voller Überraschungen und Erfahrungen?
Kurzvita: Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Kunsterziehung und Textilgestaltung am Gymnasium, Lehrtätigkeit an der Universität zu Köln, heute freischaffende Künstlerin, Schriftstellerin, Poetin und Musikerin.
Zahlreiche Einzel– und Gruppenausstellungen, Ankäufe öffentlicher Sammlungen im In- und Ausland sowie Buchveröffentlichungen über Malerei und von Lyrik- und Prosatexten.


Parallel zur Natur

22. September bis 17. November 2015
Bild von Bernadett Wiethoff „Parallel zur Natur“Als scheinbare Momentaufnahmen sind die Bilder paradox raumgreifend präsent. Allein die spürbare Arbeit weist auf einen langwierigen Entstehungsprozess.
Der Stil lädt ein, das Bild zu berühren. Er hat eine plastische Intensität, ist skurril und ausdrucksstark, was die Abbildung greifbar macht.
Im Zentrum stehen die Lebewesen. Mensch, Tier und Pflanze bekommen das gleiche Gewicht. In Bernadett Wiethoffs eigensinniger Art gibt es keinen Rang in der Schöpfung, alles formt sich neu. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk.


Lebensstationen

17.Juli bis 17. August 2015
Bild von Willi Janssen „Lebensstationen“Dieses Bild ist ein Spiegel des Lebens.
Willi Janssen bringt eine Vielfalt von Erlebnissen in Farben und Formen auf die Leinwand. Immer bewegen ihn soziale Themen, die er aus den Medien gewinnt. Sie lösen unterschiedliche Emotionen aus, die sich in der Komposition und den Farben seiner Bilder ausdrückt.
Während seiner Selbständigkeit hat er unter anderem Design für Modeunternehmen entwickelt. Mit Prof. Jörg Immendorff hat er sein Bild Café de Flore auf Seide umgesetzt und weitere Kunstwerke.


Parallel zur Natur

29. Mai bis 6. Juli 2015
Bild von Ulrich Liedtke „Parallel zur Natur“Ulrich Liedtke zeigt in dieser Ausstellung Landschaftsbilder, die nicht eine Wiedergabe der äußeren Realität, sondern eine Abstraktion sind. Ihn interessieren der formale Aspekt und seine Wirkung. Auch der Zufall darf bei seiner Malerei ein Rolle spielen. Ulrich Liedtkes Malweise ist schnell und gestisch. Er malt mit Acryl und Öl.
Er studierte an der freien Kunstakademie Rhein/Ruhr in Essen.
Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in Bochum, Düsseldorf, Essen, Hilden, Mettmann und Solingen.



Die 14 Nothelfer

17. April bis 26. Mai 2015
Bild von Anne-Liese Dallmann „Die 14 Nothelfer“Die Faszination der Legenden über die Nothelfer inspiriert Anne-Liese Dallmann zu dieser Linol- schnittserie. Sie gibt den Personen der Legenden eine Gestalt. Weiterhin sind Porträts von Menschen aus ihrer Umgebung als Zeichnungen zu sehen. Sie arbeitet mit feinem Strich das Charakteristische einer Persönlichkeit heraus.
Bild von Anne-Liese Dallmann „Die 14 Nothelfer“Bei den Objekten aus ihrem Alltag bestimmen Farbe, Form und Linie ihr Interesse. Sie geht immer vom Realen aus, welches das Auge erfaßt. Sie tritt mit dem inneren Bild in einen Dialog. Das Ergebnis ist eine malerische Erfassung des Wesentlichen.
Die bevorzugten Techniken sind Zeichnungen, Aquarelle, Guachen und Linolschnitte.
Anne-Liese Dallmann besuchte die Meisterschule für das gestaltenden Handwerk, Fachrichtung Gebrauchsgrafik, in Düsseldorf.



Im Fluss und aus dem Fluss

27. Februar bis 14. April 2015
Bild von Andrea Mohr „Im Fluss und aus dem Fluss“Andrea Mohr, Künstlerin und Vergolderin, zeigt in ihrer Ausstellung Bilder und Objekte.
Seit einem Jahr arbeitet sie an der Serie „Memory“. Die Aufteilung in Quadrate entstand in Anlehnung an das Spiel, aber es geht eigentlich um Erinnerungen, die wir haben und filtern, die aufgedeckt werden und uns wichtig sind. Nicht nur der Gedankenfluss, auch der Rheinfluss ist Thema in ihren Bildern. Die Serie „Rheinauen“ beschreibt das Leben am Fluss in unterschiedlichen Szenen von gestern und heute.
Bild von Andrea Mohr „Im Fluss und aus dem Fluss“Die Objekte und Skulpturen sind aus Holz, oft angeschwemmtes Holz aus dem Rhein. Sie arbeitet an archaischen Formen wie „der goldene Schlüssel“ und Symbolen wie das Kreuz. Aus Fundhölzer, die sie aufeinander legt, entstehen Verbindungen wie ein Gruß, ein Händedruck, aus dem Energie strömt. Objekte werden mit Blattgold und -silber bearbeitet, ein Vorgang, der den ausgewaschenen und oftmals aus ihren bisherigen Zusammenhängen herausgerissenen Hölzern einen neuen Wert schenkt.
Andrea Mohr absolvierte eine Vergolderlehre und ein Studium an der Akademie für Bildende Künste in Wien, hinzu kamen lange Aufenthalte in Italien.


Durch SEINESKreuzes Kraft

16. Januar bis 24. Februar 2015
Bild von Karl-Heinz Kluitmann „Durch SEINESKreuzes Kraft“In der Ausstellung „Durch SEINES Kreuzes Kraft“ möchte der Düsseldorfer Künstler Karl-Heinz Kluitmann das Kreuz in seiner Vielfalt zeigen. Kreuzformen begegnen uns im Alltag an vielen Stellen. Wer sich einlässt, kann erahnen, wie sich das alltägliche „Kreuz“ auf das Symbol des christlichen Kreuzes hin öffnet. Wie in der Pappreißarbeit Tiefenstrukturen freigelegt werden, so kann es auch im Alltag geschehen: Unter der Bruchkante des Alltags scheint in Kreuzesformen – auch ohne Corpus – symbolisch das Heilsgeheimnis des Kreuzes auf.
Er hat eine besondere Technik entwickelt, er verletzt durch Reißen und Schneiden die Oberfläche eines beschichteten Kartons, dadurch werden in Grauschattierungen Tiefendimensionen sichtbar. Er nennt sie „Pappreißarbeit“ oder „Pappbatik“.



Vom Irdischen – drunter und drüber

18. November 2014 bis 4. Januar 2015
Bild von Stephan-Maria Aust „Vom Irdischen – drunter und drüber“ KanalIn unserer Jahresendausstellung geht es um das Sehen, Wahrnehmen, Zulassen und Suchen von neuen Standpunkten und Perspektiven. Wer wirklich hinschaut und bereit ist, auch unbequeme Sichtweisen zuzulassen, wird reich entlohnt.
Auch wenn die Fotografien von Stephan-Maria Aust von dieser Welt sind, berühren sie auf eine magische Weise so intensiv, dass sie durchaus außerirdischen Charakter haben. Was verbirgt sich dahinter? Was, wenn die Schleier genommen sind und Klarheit den Blick bestimmt?
Bild von Stephan-Maria Aust „Vom Irdischen – drunter und drüber“ Sonnenlicht durchflutete WolkenAuf der Suche nach der Vollkommenheit landen wir in der Unvollkommenheit. Die verschiedenen Projekte des Fotokünstlers können unterschiedlicher nicht sein und doch eint sie die Suche nach der Meisterschaft.
Folgen wir dem Blick des Fotografen: Hinein ins Überirdische des Himmels oder in das vermeintlich Unterirdische der Gosse oder sogar genau ins Gegenteil. Nicht die Ewigkeit symbolisiert die Unbewegtheit des Lebens, sondern dessen Vergänglichkeit.


Hans-Peter Hepp

26. September bis 4. November 2014
Bild von Hans-Peter Hepp MeerblickDer Künstler zeigt in seinen Bildern Landschaften, die so gegenständlich gemalt sind, dass wir sie sofort als solche erkennen. Oft befinden sich dort Häuser oder andere architektonisch anmutende Gegenstände. Straßen oder Wege durchkreuzen den Bildraum. Gewässer, künstlich aufgestaut oder frei fließend, reflektieren den Umraum.
Die kräftigen, kontrastreich eingesetzten Farben sorgen für eine freundliche Atmosphäre, die, gebrochen durch eine verzerrte Perspektive, unheimlich werden kann.
Hans-Peter Hepp beobachtet seine Umwelt, zeichnet, fotografiert und arbeitet das Hauptbildmotiv aus Knete dreidimensional aus, um anschließend seine Bildidee malerisch umzusetzen.
Seine Bilder zeigen nicht eine existierende Realität, sondern gehorchen der Fantasie des Malers: Sie sind komplett konstruiert. Die Bildgegenstände wie zum Beispiel Häuser, Bäume oder Wege sind in dieser Welt die eigentlichen Akteure.


Wer bist du, Mensch?

22. August bis 23. September 2014
Bild von Sabine Kroggel „Wer bist du, Mensch?“Sabine Kroggel, eine Düsseldorfer Künstlerin, stellt im Foyer der Lutherkirche ihre Malerei aus.
Sie widmet sich in ihrer Malerei philosophischen sowie romantischen Betrachtungen über das Sein, insbesondere das Menschsein. Dabei geht es der Künstlerin um den Menschen als Teil eines großen Ganzen und um seine Verbundenheit und seine Verstrickungen, physisch und psychisch.
Kroggels Bilder treffen keine allgemeingültige, abschließende Aussage. Auch die möglichen individuellen Interpretationen bleiben im Moment der Betrachtung. Die Bilder sind wie Fragen, auf die eine Antwort gefunden werden will.
In ihrer Arbeit beschränkt sie sich oft auf Schwarz und Weiß / Grautöne (Grisaille Malerei). Die Reduzierung erzeugt Stille und ein Innehalten, erleichtert die Konzentration und Kontemplation. Die Empfindungen des Betrachters werden nicht durch Farbgebung beeinflusst. Die individuelle Bedeutung für jeden Einzelnen kann sich so frei entfalten.


Im Labyrinth der Zeit

20. Juni bis 19. August 2014
Bild von Cordula Steinhoff „Im Labyrinth der Zeit“Cordula Steinhoff, die an der Universität Duisburg-Essen das Einzelfach Kunst studiert hat, zeigt ihre aktuellen Bilder zu dem Thema „Im Labyrinth der Zeit“.
Mit verschiedenartigen künstlerischen Mitteln spürt sie den verschlungenen Pfaden, Um- und Nebenwegen nach. Auch Wende- punkte auf dem Lebensweg, wie z.B. Krankheit, Tod, Alter, Tanz und Glück, werden dabei poetisch zeichnerisch umgesetzt. Unsere pulsierende Zeit scheint voller Optionen, so manche Türen und Gänge gilt es zu bewältigen …
Ihre Werke werden im In- und Ausland gezeigt. Kulturaustausch und Kreativitätsförderung liegen ihr sehr am Herzen.


Kreativprojekt „Hände“

25. Mai bis 17. Juni 2014
Kinder halten Ihre Hände zusammenVon allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hände über mir. Psalm 139, 5
Viele interessierten Menschen, Gruppen und Institutionen, die in Verbindung mit der Luther-Kirchengemeinde stehen haben mit unterschiedlichen Bilder, Skulpturen und Texten zu einer interessanten Ausstellung beigetragen.



Knocking on Heaven`s Door II

11. April bis 21. Mai 2014
Bild von Karen Fischer „Knocking on Heaven`s Door“Veränderung, Wandlungen und experimentelle Entwicklungen sind Kernthemen der Arbeiten von Karen Fischer. Auf spielerische Weise und häufig durch fast bildhauerische Bearbeitung der Oberfläche entstehen abstrakte, farbenfrohe und vielschichtige Bilder.
Bild von Karen Fischer „Knocking on Heaven`s Door“Als Fortsetzung der letztjährigen gleichnamigen Ausstellung präsentiert die in Düsseldorf geborene Künstlerin weitere aktuelle Arbeiten. Neben Malerei und Fotografie werden diesmal auch flimmernde Energiefelder zu sehen sein, die zu (Farb-)Meditation einladen (www.kunstfischer.com).



Wasser Schwerkraft ­Licht . . .
… gepaart mit ein wenig Technik und viel Kreativität.

21. Februar bis 8. April 2014
Bild von Harry Meschke „Wasser Schwerkraft ­Licht“Bild von Harry Meschke „Wasser Schwerkraft ­Licht“Das sind die Grundbausteine, aus denen Harry Meschke die Fotos dieser Ausstellung gemacht hat. Die Bilder zeigen eine faszinierenden Formenvielfalt. Sie entstehen in dem Moment, in dem zwei oder mehrere Wassertropfen aufeinander treffen und zu einer Skulptur verschmelzen. Die Fotos regen die Fantasie an, laden zur gemeinsamen Interpretation ein. Jedes Bild ist einzigartig, ein Kunstwerk für sich.
Wir laden Sie ein, dieses Feuerwerk der Farben und Formen zu erleben und in die Welt der Tropfenfotografie einzutauchen.



Begegnung

8. Januar bis 18. Fe­bruar 2014
Bild von Reinhild Beermann „Begegnung“Die Bilder von Reinhild Beermann und Manfred Zischke wirken auf den ersten Blick sehr verschieden, und doch haben sie viele Gemeinsamkeiten. Die Dichte, Menschliches, „Natürliches“ und die Strukturen laden dazu ein, den Ausschnitten der Wirklichkeit zu begegnen.
Reinhild Beermann begann Anfang der 90-er Jahre mit der Fotografie, machte sich mit einer alten, gebrauchten Spiegelreflexkamera auf die Suche nach Motiven. Und fand schnell ihr Lieblingsthema: Das, was sie bis heute intuitiv mit der Kamera einfängt, sind Menschen und Menschliches. Ob heiter, ernsthaft oder mit Witz, es geht um Kontakt und Authentizität. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie Arbeiten aus der Serie „You’ll never sit alone“ mit dem Ergebnis facettenreicher Einblicke.
Reinhild Beermann lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Bild von Manfred Zischke „Begegnung“Manfred Zischke, geb. 1953 in Wuppertal-Elberfeld. Schon früh beschäftigte sich Manfred Zischke mit Fotografie. Nach 28 Jahren Assistenz bei Prof. Winfred Gaul, dem Maler, intensiver Arbeit mit Strukturen und Oberflächen. Die Malerei, insbesondere das Informel, hat ihn sehr geprägt. Gezeigt werden Arbeiten aus der Reihe „Details – die Natur – die Farbe“. Die persönliche Sicht, das Verweilen-Können, die Magie inspirierten ihn zu diesen Fotoaufnahmen.
Manfred Zischke lebt und arbeitet in Düsseldorf.




Inszenierung topografischer Bild­-Welten

29. November 2013 bis 8. Januar 2014
Bild von Georg Firmans PorträtBild von Georg Firmans „Inszenierung topografischer Bild­-Welten“ ReissverschlussGeorg Firmans, der nach seinem Studium in Malerei und Bühnenbild als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern arbeitete, danach mit seinem Partner eine Werbeagentur betrieb, malt seit 25 Jahren Relief-Collagen, die er als „Inszenierung topografischer Bild-Welten“ bezeichnet.
Bild von Georg Firmans „Inszenierung topografischer Bild­-Welten“ BücherDie Topografie von Landkarten erkennt man an den dreidimensionalen Grundrissen der Städte, dem Aufriss historischer Gebäude, die im Bild arrangiert eine neue Stadt ergeben, und alten Schriften, die all das in Blindschrift beschreiben und erklären.
Zusammengefasst eine fantasievolle Bilder-Welt, welche die Phantasie des einzelnen Betrachters auf seine Weise beeinflussen soll.


Klangwelten

13. September bis 31. Oktober 2013
Bild von Birte Schuler „Klangwelten“ pianoBirte Schuler komponiert mit musikalischem Eifer Bildräume. In einer Werkgruppe beschäftigt sie sich mit den Instrumenten Cello & Piano, hier wird Paraffin als Malmittel eingesetzt. Andere Arbeiten bringen in expressiven Malgesten mit Öl-, Acrylfarben und Pigmenten die Leinwand zum Klingen. Einen kleinen Eindruck von den Arbeiten können Sie unter auf der Website www.birteschuler.de sehen.


Dreierlei Ding

17. Juli ­10. September 2013
Bild von Ulrich Wiegand­Laster „Dreierlei Ding“ PurzelbäumeUlrich Wiegand-Laster stellt in der Lutherkirche Kunst und kurze Texte aus. Auch eine Buchpräsentation ist vorgesehen.
Der Düsseldorfer, der einer der ersten mit Atelier und Wohnung im bekannten Salzmannbau war, hatte unter anderem zum 700. Stadtjubiläum der Landeshauptstadt im Jahr 1988 die allererste künstlerische Straßenbahn mitgestaltet, die lange Zeit als Linie 706 durch die Stadt gefahren war.
Im Foyer der Lutherkirche werden nun ausgewählte Grafiken und einige Fotografien sowie verschiedene Aphorismen und Sinnsprüche aus seinem „Kurztextmenü“ gezeigt. Letztere könnten mit ein wenig Glück dann schon in der Ausstellung in Buchform präsentiert werden, wenn die Finanzierung rechtzeitig zustande kommt. Das soll im Wesentlichen über eine Crowdfunding-Plattform im Internet erreicht werden, auf der das Buchvorhaben demnächst erstmals vorgestellt wird und Interessierten verschiedene Möglichkeiten bietet, sich im Vorfeld zu beteiligen. Näheres ist ab ca. Mitte Mai über die Internetseite www.wiegand-laster.de zu erfahren.
Die „Texthäppchen“ können übrigens in der Ausstellung auch im Postkartenformat erworben werden; die gezeigten Bilder allerdings nur im Originalformat.



Knocking on Heaven`s Door I

17. Mai bis 21. Juni 2013
Bild von Karen Fischer „Frühlingserwachen“Seit 2003 arbeitet Karen Fischer als freischaffende Künstlerin in ihrem Bilker Atelier auf der Germaniastraße. Eine angeschlossene Fabrikhalle dient als temporäre Galerie für ihre Einzel- und Gruppenausstellungen (www.kunstfischer.com).
Veränderung, Wandlungen und experimentelle Entwicklungen sind Kernthemen der Arbeiten von Karen Fischer. Auf spielerische Weise und häufig durch fast bildhauerische Bearbeitung der Oberfläche entstehen abstrakte, farbenfrohe und vielschichtige Bilder.
Bild von Karen Fischer „Knocking on Heaven`s Door“So war z.B. der Malgrund für das titelgebende Bild „Knocking on Heaven`s Door“ ursprünglich das Holzbodenbrett eines Schlauchbootes. Durch Kratztechniken und Hinzufügung von Pappe, Schmirgelpapier und Farben entstand schließlich das reliefartige Bild, das jedoch eine Frage offen läßt: Ist die Himmelspforte wirklich aus Holz?



Mexiko

12. April bis 14. Mai 2013
Bild von Adolphe Lechtenberg „Mexiko“Bild von Adolphe Lechtenberg „Mexiko“Adolphe Lechtenberg, geboren in Gelsenkirchen, lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Er hat das Studium als Meisterschüler bei den Professoren Schwegler, Beuys und Heerich an der Kunstakademie Düsseldorf abgeschlossen. Seit 2006 unternimmt er ausgiebige Reisen nach Mexiko. Die Begegnung mit der dortigen Kunst, aus allen Zeiten, hat seiner Arbeit entscheidende neue Impulse gegeben, die er so nicht mehr in Düsseldorf finden konnte. So ist in seinem Leben ein kunstbezogenes Dreieck entstanden: Gelsenkirchen-Düsseldorf-Mexiko.
In der Ausstellung sind Werke aus dieser letzten Phase seines Schaffens zu sehen.
In seinen Bildern definieren Farbflächen und Farbverläufe die Formen und bringen sie in Bewegung, manchmal in verschiedene Richtungen, manchmal in den Raum hinein durch die Intensität farblicher Ausstrahlung. Starre Umrisse, wie z. B. der eines Kreuzes, werden durch Farbe verändert und zum Schwingen gebracht.
Die Farbe – Materie und spirituelle Substanz in einem – strahlt aus, erzeugt Raum, definiert den Raum. Dabei findet über das reine Sehen hinaus eine körperliche Wahrnehmung statt, bewirkt durch die Körperlichkeit, die Sinnlichkeit, die Stofflichkeit der Farbe selber in ihren unterschiedlichen Konsistenzen. In den Bildern und Objekten bleibt Farbe als Material in seiner Unmittelbarkeit erhalten, thematisiert dadurch auch sich selbst. Sie ist zugleich Erscheinung und Ausstrahlung. Die Farben, die Farbflecke, ihre Verteilungen finden zusammen zu Geflechten, zu Netzwerken. Aus einfachen Grundformen werden Chiffren, es entstehen Adernetze, Wegsysteme, Spiegelungen und Paarbildungen. Fragmente fügen sich zu Neuem.


Wünsche

8. März bis ­10. April 2013
Bild von Johanna Bringmann „Wünsche“In ihrer Fotoausstellung setzt sich Johanna Bringmann mit dem Thema „Wünsche“ auseinander. Der Wunsch nach Harmonie und Heimat, der inneren Ruhe und des Verstanden-Werdens nimmt in der Realität unseres Alltags immer mehr Raum ein. Diese Wünsche und die Zerrissenheit im Leben eines jedem von uns, auch die Suche nach Halt in jedem Alter wird in den Fotos von Johanna Bringmann visualisiert. Sie geht mit wachem Auge durch unsere Städte und deren Gärten, immer die Kamera „schussbereit“ dabei. Sie bezeichnet sich als „Alltagssammlerin“, liebt die verborgenen, sich auf den zweiten Blick öffnenden Sichten. Fotografiert wurden fern von Postkartenidylle oder in Pose gesetzter Szenerie schlichte Augenblicke der gesehenen (Lebens-)Freude im Hier und Jetzt. Die ausgestellten Arbeiten zeigen ihre Wanderung durch die Lebendigkeit unserer geträumten Visionen. Einige ihrer Arbeiten sind vollkommen authentisch und unbearbeitet, wieder andere Arbeiten sind bewusst verfremdet und versuchen, die Dynamik in unserem Inneren sichtbar zu machen.



Albert Sonnabend-Malerei­-Druckgrafik-­Zeichnung

18. Januar bis 18. Februar 2013
Bild von Albert Sonnabend „Malerei­-Druckgrafik-­Zeichnung“Der gelernte Steinmetz- und Steinbildhauer zeigt Arbeiten, die in seinem Malereistudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter entstanden sind.
1987 in Köln geboren, viele Jahre in Düsseldorf lebend, ist er seit 2011 in Bonn am Rhein zu Hause. Seine gegenständlichen Bilder nähren sich in erster Linie aus verschiedensten Menschbetrachtungen. Wesenhaftigkeit des Einzelnen, seine Art und Haltung werden von Albert Sonnabend festgehalten.
Bild von Albert Sonnabend „Malerei­-Druckgrafik-­Zeichnung“Die aktuelle Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch mehrere Werkreihen, unterschiedliche Sujets und Techniken wie Ölfarbe und Holzschnitt ergänzen sich in der Darstellung der Menschennatur am Individuum.





Maler Antoine Klinkhamer

19. Oktober bis 28. November 2012
Der 1952 in den Niederlanden geborene Maler Antoine Klinkhamer lebt zurzeit in Düsseldorf-Bilk. Seine gegenständlichen oder abstrakten Bilder haben stets einen starken Bezug zur Natur. Seine Arbeiten sind vielseitig gestaltet z.B. mit Seidenpapier, das in Ölfarbe eingearbeitet und schichtweise ausgekratzt wird. Mit selbst hergestellten Holzspachteln, die teilweise auch der Natur entstammen, entstehen häufig die abstrakten Werke.
Die aktuelle Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl seiner Gemälde. Seine Werke überzeugen durch eine außergewöhnliche Intensität der dargestellten Themen, gepaart mit einer zauberhaften Leichtigkeit sowie durch ausdrucksvolle Farben voller Leuchtkraft, die eine harmonische Verbindung miteinander eingehen. Besonders beeindrucken seine Wasserspiegelungen, denen es gelingt, den Betrachter zu packen und in die Tiefe der morastigen Landschaft zu ziehen. Weitere Informationen unter www.klinkhamer.de.


Fotografie und …

27. Juli bis 24. August 2012
Bild von Hanne Horn „Fotografie und ...“ Triptychon aus OtzenrathHanne Horn, eine Bilker Künstlerin, stellt im Foyer der Lutherkirche ihre Fotoarbeiten aus.
Der Mensch steht im Mittelpunkt.
Man sieht Gegensätzliches, fremde Kulturen, verbrauchte Gesichter, nimmt Verletzbarkeit wahr und sieht Lebensspuren. Die Materialien, die ausgewählten Überschriften der verarbeiteten Zeitungen, die Stoffe, die Farben unterstreichen die Risse und Kanten des Trägermaterials und bestärken den Eindruck und die Aussage der Arbeiten.
Die Ausgangsposition ist die klassische, analoge Schwarz-Weiß-Fotografie.
Auf gebrauchtem Holz werden die Fotografien aufgetragen. Der ungewöhnliche Bildträger wird mit Papier, Stoffen, Farben und Erde bearbeitet.
Strukturen der Stoffe und Farben der Erde schimmern durch die Fotografie hindurch. Es wird Material aus dem häuslichen und industriellen Bereich entnommen.
Die Arbeiten/Fotos werden aufgetragen, transferiert, ausgewaschen, es findet ein Lösungs- prozess statt, es wird fixiert und versiegelt, gefaltet und zusammengelegt.



Spurensuche

11. März bis 15. April 2012
Bild von Sigrid Berg „Spurensuche“ GeborgenheitSigrid Berg ist eine Malerin aus Ravensburg.
Sie will sich in ihrer Malweise und Bildauffassung nicht auf ganz bestimmte Merkmale festlegen, sondern sucht im experimentellen Prozess immer neue Wege der künstlerischen Auseinandersetzung. Dennoch lassen sich gewisse Erkennungs- zeichen benennen, die bei allen unterschiedlichen Ausformungen erscheinen: Als erstes fällt der Verzicht auf die unvermittelte Wiedergabe von gesehener Wirklichkeit ins Auge; Sigrid Bergs Bilder sind im weitesten Sinn abstrakt. Ihr geht es aber nicht um das spielerische Experiment mit Formen und Farben, sondern um die künstlerische Auseinandersetzung mit Gesehenem, Erlebtem, Erspürtem. Ihre Bilder faszinieren durch die sinnliche Intensität der Farben, die Mannigfaltigkeit der Formen, den spannungsvollen Zusammenklang des Bildaufbaus.
Bild von Sigrid Berg „Spurensuche“ Geborgtes LichtIhre Bilder laden nicht zum schnellen Konsum ein, aber es lohnt, sich auf die Seh-Abenteuer einzulassen, zu denen die Malerin locken möchte.
Viele Bilder sind für religiöse Deutungen offen. Es geht nicht um die Illustration vorgegebener biblischer Motive, sondern die Bildgestaltung ruft mit Farben und Strukturen Assoziationen ab, die innere Bilder wecken und eigene Gedanken stimulieren.
So ist es auch mit den Bildern dieser Ausstellung in der Lutherkirche. Sie spüren Gefühlen und psychischen Prozessen nach, die sich in den Psalmen zeigen – Erfahrungen wie Angst und Geborgenheit, Traurigkeit und Freude, Unsicherheit und Klarheit …
So kann es zu einem „Dialog“ zwischen Bildern und den Psalmen, dieser eindrucksvollen religiösen Lyrik aus der Bibel, kommen.
Der Betrachter wird aber nicht auf eine bestimmte Sichtweise oder Interpretation festgelegt, sondern ist eingeladen, sich an diesem Dialog des Sehens, dem Gespräch über Gedanken und Gefühle zu beteiligen.


Auf den Spuren von San Francesco

27. November 2011 bis 1. Januar 2012
Die Fotoausstellung von Jochen Boskamp ist eine Zusammenstellung von insgesamt 20 Fotos mit 20 dazugehörigen Texten,die auf einer Reise nach Umbri­en entstanden sind. Dazu schreibt er:
Bild von Jochen Boskamp „Auf den Spuren von San Francesco“ BrunnenEine Reise nach Assisi verführt mich zu dem Versuch, Sprache und Fotografie miteinander zu verknüpfen.
Das klingt zunächst ganz einfach, ist es aber nicht. Zwar ist jede Sprache ein Zeichensystem, aber nicht jedes Zeichensystem ist eine Sprache. Die ästhetischen Zeichen der Fotografie haben ihr eigenes System, aber ihre Bedeutung erreicht nie die Genauigkeit der Sprache.
Die sprachlichen Zeichen aber enden am Begriff, weiter kann ich mit ihnen nicht erschöpfend denken. Ein Beispiel: Der Begriff „Gott“ führt rein sprachlich nicht zu weiterführenden Ergebnissen.
Mein Versuch ist es, mit ästhetischen Zeichen der Fotografie die jeweiligen sprachlichen Begriffe zu erweitern und zu bereichern.
Diese Überlegung habe ich auf der Suche nach Orten von San Francesco mit dem Wechselspiel
von Sprache und Fotografie auf die Probe gestellt; und siehe da, ich denke intensiver, weil ich durch die Kamera sehe, ein Vorgang, der durch ihre Technik begrenzt, aber auch gestalthaft bereichert wird.
Daraus wurde ein surrealistischer Traum, der mich dem Menschen San Francesco sehr nahe gebracht hat.





Geschöpfe aus Noahs Arche – Tierfotos aus aller Welt

Ab 11. November 2011 im Gemeindezentrum der Bruderkirche
Bild von Volker Canaris „Geschöpfe aus Noahs Arche“ EisbärBild von Volker Canaris „Geschöpfe aus Noahs Arche“ PinguinjungesIn der Arche waren sie alle zusammen, geschützt und bewahrt. Nach dem Ende der Flut, unter dem allumspannenden Regenbogen, haben sie sich verstreut über Gottes weite Erde, die Geschöpfe des fünften und sechsten Tages: Bild von Volker Canaris „Geschöpfe aus Noahs Arche“ AffenFische, Vögel, Säugetiere. Und wir Menschen machten sie uns untertan; viele Arten haben das nicht überlebt, viele andere sind bedroht in ihrem Überleben – weil wir sie und die ganze Schöpfung bedrohen durch die rücksichtslose Art, wie wir damit umgehen.
Seit inzwischen fünfunddreißig Jahren reise ich über alle Kontinente, um die ursprünglichen Kreaturen zu sehen, zu erleben, zu fotografieren. In ihrer Anmut und Schönheit und Wildheit, in Wäldern und Steppen, in Wassern und Wüsten. Und ich versuche, in meinen Bildern etwas festzuhalten von ihrer unverwechselbaren Lebendigkeit, ihrem Wesen und ihrer Würde.
Bild von Volker Canaris „Geschöpfe aus Noahs Arche“ PinguinDie kleine Auswahl in dieser Ausstellung soll ein wenig weitergeben an den Betrachter von der Faszination und Freude, die ich spüren durfte bei der Begegnung mit diesen Wundern der Schöpfung. Und meine Bilder sollen, hoffentlich, daran erinnern, wie kostbar diese Schätze sind – und wie zerbrechlich. Und dass es unser Auftrag ist, sie zu behüten und zu bewahren. Sie gehören nicht uns, wir haben sie nur von unsern Kindern geliehen!
Volker Canaris



Den Blick wagen – hinter die Spiegel

30. Oktober bis 9. November 2011
Bild von Ingard Nabe-Boskamp „Motiv4 (Blüten und Maske)“Bild von Ingard Nabe-Boskamp „Schuhe“ Den Blick wagen „hinter die Spiegel“ hinter das Offen-Sichtliche auf das dem Wesen Eigentliche. Mit diesem Blick versucht die Malerin und Lyrikerin Ingard Nabe-Boskamp die hinter der Realität verborgene Wirklichkeit aufzuspüren.
Die Themen und Lebewesen in ihren Bildern und Texten bewegen sich fließend im Grenzbereich zwischen Tag und Traum. Mensch, Tier und Natur sind in ihnen als gleichermaßen beseelte Wesen eng miteinander verbunden.
Zwischen Wurzeln und Wind seinen Platz im Leben zu finden, darum geht es in ihren Arbeiten.



Mit Liebe zum Kreuz – Auferstehung
Kreuze aus Rheintreibholz

17. April bis 15. Mai 2011
Bild von Henriette Ingerfurth mit Kreuz im SteingartenKreuze in vielen Größen – AuferstehungDas Kreuz als Symbol der Auferstehung steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Der fließende Rhein mit seinem Hochwasser gibt Hölzer und Metalle frei. Dieses Treibgut findet sich in den Kreuzen wieder. Verwandelt von der Endlichkeit zur Unendlichkeit im Fluss der Zeit gibt der Rhein neues Leben.
Die Farben Gold und Silber sind Symbole des Himmels. Das Kreuz, als Sinnbild des Leidens, erstrahlt im neuen Glanz. Der Rhein fließt weiter zum Meer, aber sein Treibgut bleibt an seinen Ufern liegen.
Henriette Ingerfurth


Was du dem geringsten meiner Brüder tust, das hast du mir getan!

Ab 20. Febtuar 2011
Bild von Silvia GudehusDie Künstlerin Silvia Gudehus bezieht diese Worte Jesu auf die gesamte Schöpfung.
Die Würde des Menschen zeigt sich gerade darin, dass wir auch die Würde unserer Mitgeschöpfe achten.
Silvia Gudehus hat Malerei und Bildhauerei an der Folkwang Hochschule Essen und an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Ihre Bilder vermitteln eine tiefe Spiritualität in der Darstellung von Mensch und Tier.


Warum haben Engel Flügel?

12. Dezember 2010 bis 31. Januar 2011
Bild von Petra Walter „Warum haben Engel Flügel?“Wo sich Licht ausbreitet und Stille bereits Klang besitzt
wo Zuversicht lächelt aus dem Nebelbett der Bäume
wird heimliche Erwartung bestätigt, Wunder lassen nicht nach.
Zur Weihnachtszeit öffnen sich die Fenster der Erde und die Engel schauen herein.
Bilder der Ausstellung ENGEL der Künstlerinnen des Ateliers für begleitendes Malen, Petra Walter.


„Zu Risiken und Nebenwirkungen …

1. August bis 30. September 2010
Bild von Dorothee Knell… fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“
Im beruflichen Alltag von Apothekerin Dr. Dorothee Knell gehört es zu ihren Aufgaben, Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen zu beantworten. Aber, was Dorothee Knell mit ihrer Malerei schafft, ist keine Nebenwirkung, sondern ausgesprochene Wirkung. Schon während ihrer Schulzeit am St. Ursula-Gymnasium fiel ihr kreatives Talent auf. Im Studium der Pharmazie in Düsseldorf und Freiburg wurde Malerei dann oft zum Ventil. Mit dem wissenschaftlichen Erfolg kam dann auch die Anerkennung als Künstlerin. Zunächst gab es Ausstellungen im kleinen Rahmen und im Schaufenster der Apotheke. Es folgte die Ausstellung vor zwei Jahren im Foyer der Lutherkirche. Dieser Ausstellung folgte die Aufnahme des Studiums an den freien Kunstakademien in Krefeld bei Johannes Veit und in Essen bei Stephan Paul Schneider.


Perspektiven der Lebendigkeit …

09. Mai bis 30. Juni 2010
Bild von Karin Voges „Weite“Unter diesem Titel zeigt Karin Voges, Kunstpädagogin und Lehrtherapeutin für Kunst und Gestaltung, Acryl- und Aquarellbilder.



Tod und Auferstehung

8._März bis 5. Mai 2010
Bild von Petra Walter „Tod und Auferstehung“Niemand kann sagen, wie Tod ist,
niemand kann sagen, wie Auferstehung ist.
Bild von Petra Walter „Tod und Auferstehung“Wir, Künstler*innen des Ateliers für begleitendes Malen, Petra Walter und die Malgruppe Lebens-Spur der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft haben versucht, uns diesen Themen malerisch zu nähern.


‚Die Unsichtbaren‘

Ab 20. März 2009
Bild eines Mitglieds der Gruppe von Wolfgang Spanier „Die Unsichtbaren“Ich bin seit langer Zeit Mitglied einer Gruppe von Fotokünstlern unter Leitung von Wolfgang Spanier._ In diesem Zusammenhang ist diese meine Arbeit ‚Die Unsichtbaren‘ entstanden. Wie in allen meinen Projekten geht es mir auch hier darum, Misstände aufzudecken, unbequeme Wahrheiten anzusprechen, zur Reflektion über das eigene Leben und die eigenen Werte anzuregen, ja in gewissem Sinne sogar – soweit möglich – zu zwingen, indem ich eine emotionale Reaktion des Betrachters herausfordere.
‚Die Unsichtbaren‘ fokussiert die gesellschaftliche Wahrnehmung obdachloser Menschen in unserer Mitte – die Methoden die wir entwickelt haben, um die unbequeme Wahrheit ihrer Existenz auszublenden._ Ausgangspunkt waren und sind Gespräche mit Verkäufern von fifty-fifty, aber auch mit weit weniger erreichbaren ‚Mitmenschen auf der Straße‘.