Marayle Küpper-Auge des Wals-Acryl auf LeinwandIch male und gestalte, seit ich denken kann. Meinen ersten Ölmalkasten habe ich mit 6 Jahren bekommen und seitdem nutze ich die Malerei, das Zeichnen und die Plastik, um mich auszudrücken. Dem Wasser, den Flüssen und dem Meer fühle ich mich eng verbunden. An der Ruhr geboren, am Rhein lebend folge ich diesen Gewässern, um dann die Meere zu erkunden.
Viele meiner Motive stammen daher auch aus diesem Themenkreis.
Ich kenne die Unterwasserwelt aus eigener Anschauung. Jeder Meeresbewohner hat für mich eine Haltung, eine typische Bewegung, ein Habitat, dass nur ihm zu eigen ist. Der Fisch zeigt seine Persönlichkeit, die Kontakt mit dem Betrachter aufnimmt. Ob er nun sich versteckt, keck aus dem Schwamm schaut oder vor sich hingleitet.
Alles hier ist temporär und bedroht, wenig ist erkundet, dokumentiert und erforscht. Wir wissen nicht, was wir verlieren.
Es ist eine Ausstellung um das zentrale Bild Jonas. Nach der Passion folgt die Geschichte der Auferstehung, in dem ein Seeungeheuer oder Wal Jona in seinem Bauch an die tiefsten und entlegendsten Orte der Welt, des Meeres bringt. Diese Welt zeigt die Ausstellung: große und kleine Seeungeheuer, bekannte und unbekannte, Säuger, Kraken und Fische. Viele sind unbekannt, andere sind Medienstars, jedoch alle sind bedroht durch die Veränderungen, die im Meer ihr Habitat verändern.
Schauen Sie sich diese großen und kleinen Ungeheuer ab dem 18. April an. Sie sind zumeist groß auf Leinwand in Acryl gemalt. Sie zeigen immer einen Charakter, der mal interessiert den Betrachter beobachtet oder auch mal fragend „anglubscht“.
Die Ausstellung endet nach Pfingsten am 25. Mai.